Empowerment durch Kunstmachen

Was ist das Freie Werkstatt Prinzip?

Dieses Projekt hat seinen Anfang in der Erfahrung eines Kunstlehrers an öffentlichen Schulen in Brasilien, wo ihm die Schwierigkeit klar war, Räume zu schaffen, in denen die Schüler ihre kreative Freiheit wirklich erleben und ausüben konnten. Für ihn ist selbstverständlich, dass diese Räume kein Luxus sein sollten, sondern dass sie für Kinder und Jugendliche sehr wichtig sind, um ein autonomes Denken und eine aktive und offene Praxis in alltäglichen Situationen, die sich ihnen bieten, zu entwickeln. 

Zeitmangel, fehlende Räume zum Experimentieren, die Konzentration der Kinder können einige der Schwierigkeiten sein, mit denen Lehrer auch in Deutschland zu kämpfen haben. Deshalb versucht das Projekt, Räume außerhalb der formalen Bildung zu öffnen, in denen es vor allem um die Möglichkeit des Experimentierens der Teilnehmer*innen mit Materialien, Raum, Körper und Instrumenten geht und in denen die Begegnung mit anderen Kindern und Jugendlichen, die ebenfalls mit den formalen Grenzen künstlerischer Sprachen spielen wollen, stattfinden kann. Parallel zu diesem Prozess strebt das Projekt an, dass die Teilnehmer*innen die Themen Inklusion und Diversität  durch ihr eigenes Tun reflektieren. Dazu wird die Biografie und der Arbeitsprozess von Partnerkünstler*innen vorgestellt, die Diskriminierungserfahrungen haben und die kreative Vorbilder des Projekts sind. 

Isaumir arbeitet voller Engagement und total kreativ mit den Kids. Seine Workshops sind immer interdisziplinär und er verbindet spielerisch verschiedene Kunstbereiche: Malerei, Fotografie, Musik, Tanz und Theater fließen harmonisch ineinander und er ermöglicht den Kids elementare und einmalige Kunsterfahrungen!

— David Reuter – Dozent und Leiter der Fri-x-Berg Kunstschule

Frühere Ausgaben

In den Jahren des Bestehens des Projekts gab es viele lebendige Momente, in denen Kinder und Jugendliche ihre Freude am Zusammensein und am Aufbau eines Experimentierraums zum Ausdruck gebracht haben.

Wer macht es möglich

Isaumir Nascimento

Brasilianischer Kunstpädagoge und Fotograf, der in Brasilien mehrere Jahre an staatlichen Schulen und Kulturzentren als Kunstlehrer und Workshopleiter gearbeitet hat. Als Fotograf hat er lang jährige Erfahrungen im Fotojournalismus und hat sich auf Fotografie als Kunstform spezialisiert. In Deutschland arbeitet er als Workshopleiter mit Kindern und Jugendlichen und als Bildungsreferent mit dem Thema Fotografie und Macht.

Partner-Künstler*innen

Das Projekt hat von Anfang an versucht, Künstler*innen sichtbar zu machen, die nicht zu den hegemonialen Gruppen der Gesellschaft gehören. Dies sind Emigranten, BIPoCs (Black, Indigenous, People of color), Menschen die verhindert werden und Menschen aus der LGTBQI-Community.
Erfahren Sie mehr über die Arbeit von Yili Rojas, Mc3BArts, Toca Feliciano, Ugne Metzner, Atefeh Kheirabadi.


Projekt Partner

Gefördert durch

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Möchten Sie das Projekt in Ihre Schule / Gemeinde bringen? Möchten Sie wissen, wann und wo die nächste Ausgabe erscheint? Kontaktieren Sie uns. Wir freuen uns sehr über Ihr Interesse.