Aktuelles

SpinnenWerk Vol. 2

Unser Netzwerk-Projekt geht in die zweite Runde.

Im zweiten Projektjahr von SpinnenWerk verbinden wir die Gruppen aus dem ersten Jahr stärker miteinander und machen ihre Projekte über die eigenen Einrichtungen hinaus sichtbar. Kinder und Jugendliche aus Schulen und Jugendzentren treten künstlerisch in Austausch und schicken ihre Kunstwerke auf Berlinreise – jenseits ihrer gewohnten Räume und Bezirke.

Mobile „Wander-Koffer“ transportieren Kunstwerke zwischen den Standorten, bei kollektiven Arbeiten nach dem Prinzip des „Cadavre exquis“ ergänzt jede Gruppe nacheinander einen Teil des Werks, und gegenseitige Besuche ermöglichen es den Gruppen, sich kennenzulernen und die Stadt spielerisch zu entdecken.

Am Ende entsteht eine digitale Plattform, auf der alles zusammenkommt: die Kunstwerke, die Verbindungsfäden zwischen den Standorten und die Methodensets der Künstler*innen – eine Einladung zum Nachmachen und Weiterweben!

@Isaumir Nascimento für SpinnenWerk

Was macht uns aus?

🕷️ Wir machen Kunst & Empowerment für Kinder & Jugendliche!
Stöbert in unserem Workshop-Katalog und findet euer Format. In unseren Workshops begegnen sich nicht nur Kunstformen, vor allem begegnen sich Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen und Biografien.
🕷️ Wir arbeiten im Tandem!
Jeder Workshop wird von zwei Künstler*innen aus unterschiedlichen Disziplinen konzipier, abgestimmt auf die jeweilige Gruppe. Zeichnung & Theater, Schattentheater & Rhythmus, Tanz & Malerei: immer doppelt, immer vielfältig.
🕷️ Wir sind ein Netzwerk!
Seit 6 Jahren wächst unser Netzwerk – Künstler*innen, die Kinder und Jugendliche durch ihre Arbeit, ihre Haltung und ihre Biografie inspirieren. Wir machen sichtbar, wer sonst zu oft unsichtbar bleibt.
🕷️ Wir arbeiten machtkritisch!
Diskriminierungssensibles Arbeiten ist kein Zusatz, es ist ein weiteres Arbeitsprinzip. Viele unserer Künstler*innen und Teilnehmenden sind von unterschiedlichen Formen der Diskriminierung betroffen. Das prägt, wie wir Räume gestalten, welche Geschichten wir erzählen und wessen Perspektiven wir ins Zentrum stellen.

Was ist neu?

🕸️ Austauschformate zwischen den Gruppen: Wander-Koffer, Cadavre-exquis-Werke und gegenseitige Besuche bringen die Standorte aktiv miteinander in Verbindung
🕸️ Acht Berliner Bezirke Neu im Netzwerk sind Kooperationspartner aus Pankow (Heinz-Brandt-Schule) und Spandau (Casa e.V.).
🕸️ Künstler*innen als Netzwerker*innen: Sie weben als Vernetzer*innen die künstlerischen Verbindungen zwischen den Workshops und moderieren den Austausch.
🕸️ Kartografie und Methodensets: Abschluss des Projekts ist eine digitale Plattform (Mai 2027), die Arbeiten, Orte und Gruppen sichtbar verknüpft und die offenen Methodensets der Künstler*innen dokumentiert.

Noch Fragen? Schreibt uns: freiewerkstattprinzip@gmail.com


Das Projekt wird ermöglicht durch den Berliner Projektfonds für Kulturelle Bildung.